
Sich der personellen Notlage bewusst, krempelten die 15 Verbliebenen die Ärmel hoch, setzten sich mit Fieber und laufender Nase auf die Bank oder ließen sich fit tapen.
Und was unsere Damen dann auf dem Platz abbrannten, verdient die Bezeichnung „Feuerwerk“. Hellwach ab der 1. Sekunde zeigte man den bislang nur siegreichen Schleswigerinnen sogleich, wo „der Barthel den Most holt“. Zweimal überlief Laura Schütz mit ihrer unglaublichen Endgeschwindigkeit die komplette Schleswiger Abwehrkette und vollendete jeweils überlegt zur 2:0 –Führung nach nur 10 Minuten. Vanessa Perguhl aus der Distanz sowie zwei Mal Kristin Sassen sorgten für eine auch in der Höhe absolut verdiente 5:0 Pausenführung.
Und immer, wenn die Schleswigerinnen mit der aktuellen Top-Torjägerin der Liga, Anna Lena Ruwolt, gefährlich vor unserem Tor auftauchten, fanden sie in unserer erneut extrem starken Viererkette mit Maja Jens, Janina Ohm, Marina Kimitta und Sarah Tauscher ihre Meister.
Wer nun glaubte, die Mädels würden einen Gang zurückschalten, sah sich getäuscht. Katharina Hinz kam zur Halbzeit trotz schwerer Erkältung zu einem viertelstündigen Kurzeinsatz. Als sie diesen beendet hatte, stand ein Doppelpack zum 7:0 auf ihrer Habenseite.
Mareike Sassen per direkt erzieltem Freistoß sowie die seit Wochen überragende Doppelsechs Lena Grotta und Mareike Hein sorgten schließlich für den verdienten Endstand in Höhe von 10:0 aus unserer Sicht.
Ich bin einfach nur stolz und begeistert, was die Mädels in den vergangenen Wochen geleistet haben. Viele der Spielerinnen kämpfen sich von Spieltag zu Spieltag, verzichten auf Trainingseinheiten, um zumindest am Wochenende einigermaßen fit zu sein. Ich hoffe sehr stark, dass von den angeschlagenen und verhinderten Spielerinnen einige schnell zurückfinden, damit gerade die oben genannten endlich auch mal ihre Pausen erhalten können, um richtig zu genesen und zu regenerieren.
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